Leitungswechsel in der Ev. Familienbildungsstätte/dem Mehrgenerationenhaus

180713_Leitungswechsel Radtke-bayerEin wenig schneller als geplant war der Wiedereinstieg denn doch: Heike Bayer ist aus der Elternzeit zurückgekehrt und hat ihre Funktion als Geschäftsbereichsleitung der Ev. Familienbildungsstätte, dem Mehrgenerationenhaus und den Familienzentrum Husum und Viöl, Einrichtungen des Diakonischen Werks Husum, wieder übernommen. DW-Geschäftsführer Volker Schümann und Heike Bayer dankten Martina Radtke, die die Leitung interimsweise übernommen hatte, für die geleistete Arbeit. Sie ist jetzt Leiterin einer stationären Jugendhilfe-Einrichtung.

Sie seien froh, dass es ein guter, glatter und unproblematischer Übergang war – auch unter zwischenmenschlichen Aspekten, wie Schümann und Heike Bayer erklärten. Denn die Arbeit mit Personen „sei nicht neutral, sondern von Emotionalität geprägt“. Besonders betonte Schümann, dass speziell für die Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werks Husum die Familienplanung, Mutterschaft und Berufstätigkeit absolut nicht im Widerspruch stehen müssen, insbesondere für Frauen in Leitungsfunktionen. Die durch Elternzeit verursachten personellen Übergänge können sanft gestaltet werden. Ein besonderer Dank beider gilt den Mitarbeiterinnen in der Verwaltung der FBS, Jutta Oesterle und Eike Christiansen, die den Wechsel von Heike Bayer auf Martina Radtke und wieder zurück mitgetragen haben. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Siegfried Schulze-Kölln lobte den „hervorragend gelungenen Wechsel, der von allen personell mitgestaltet“ worden sei. Dies sei eine „bewundernswerte Arbeitsgrundlage“, bei der der christliche Gedanke des Miteinanders zum Ausdruck komme. Heike Bayer (39) freute sich, dass sie so gut, offen und vertrauensvoll wieder aufgenommen worden sei – von den Mitarbeiterinnen, den Ehrenamtlichen und den Kursleiterinnen und -leitern. Im Moment sei Bewegung nicht nur im Team, sondern auch in der häuslichen Organisation, die mit zwei kleinen Kindern mitunter schon eine Herausforderung sein könne.

Seniortrainer und -trainerinnen beim DW Husum: Anlaufstelle für mehr Barrierefreiheit

Sonja Wenzel

Unter der Überschrift „Barrierefreies Wohnen (im Altbau) in Nordfriesland“ haben die beim Mehrgenerationenhauses des Diakonischen Werks Husum angeschlossenen Seniortrainer und -trainerinnen ein neues Projekt ins Leben gerufen. „Ein wichtiges Thema ist in vorgerücktem Alter die Barrierefreiheit im eigenen Hause. Jeder möchte in seinem gewohnten Umfeld so lange wie möglich bleiben, auch wenn sich das Leben wandelt“, sagt deren Sprecher Johannes Schaer. Auch jüngere Personen sollten bedenken, dass sie durch unvorhergesehene Erkrankungen oder Unfälle in Situationen geraten können, die eine Barrierefreiheit im Wohnumfeld notwendig machen. Federführend in diesem Projekt ist die ehemalige Architektin Uta Lorch. „Wir möchten Menschen jeden Alters eine individuelle, kompetente und vor allem kostenfreie Beratung anbieten“, sagt sie. Dabei gehe es keinesfalls darum, in Konkurrenz zu anderen Akteuren zu geraten, ganz im Gegenteil: „Wir sind bereit, in bestehenden Projekten und Netzwerken mitzuwirken“, so Schaer. Uta Lorch hat gemeinsam mit den Gemeinden des Amtes Nordsee-Treene eine so praktische wie nützliche Broschüre entwickelt, die sich mit den ganz pragmatischen Dingen – wie Treppenlift, Treppenmobil, Wannenlift, breitere Türen oder Vereinfachungen in der Küche – befasst. „So ist es eher möglich, in der angestammten Wohnung zu bleiben“, sagt sie. Die Broschüre wird in diesen Tagen an die Bürgermeister des Amtes Nordsee-Treene und an den Bürgermeister der Stadt Husum verschickt. Uta Lorch ist bereit, Kommunen und Einzelpersonen zu beraten. Sie macht sich zunächst ein Bild von der Situation direkt vor Ort. Dann wird auch über finanzielle Fördermöglichkeiten gesprochen. Die Broschüre ist im Mehrgenerationenhaus und – ab August – bei den Gemeindeverwaltungen und der Stadt Husum erhältlich. Menschen mit Beratungsbedarf können sich zur Vermittlung eines Termins gern an das Mehrgenerationenhaus unter der Telefon-Nummer 04841-2153 wenden.

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Wer seine Wohnung barrierefrei gestaltet, kann auch in vorgerücktem Alter viel länger in seinem gewohnten Umfeld wohnen bleiben: Johannes Schaer und Uta Lorch präsentieren das Plakat „barrierefrei“.

Foto von Sonja Wenzel

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Alltagshilfen „Besuchen – Begegnen – Begleiten“: Seniortrainer und -trainerinnen vom DW Husum engagieren sich gegen die Einsamkeit

Sonja Wenzel

Es ist ohne Frage ein wichtiges Projekt, das die Seniortrainer und -trainerinnen mit viel Engagement und Herzblut ausfüllen: „Projekt Alltagshilfen – Besuchen, Begegnen, Begleiten“ heißt es und funktioniert in Bezug auf die Aufgaben ähnlich der klassischen „Gesellschafterin“ früherer Zeiten. Ingrid Lenz-Wellmann, Barbara Wilkens und Gudrun Andresen sind drei Seniortrainierinnen, die engagiert dafür einstehen, die Einsamkeit vieler Menschen abzumildern. „Einsamkeit“ sei ein ernsthaftes Problem unserer Gesellschaft, ist sich Johannes Schaer sicher: „Das Thema steht ganz oben auf der Agenda des Sozialministeriums.“ Es ist geplant, dass sich demnächst der Sozial- und Gesundheitsminister des Landes, Dr. Heiner Garg, bei einem Ortstermin in Husum unter anderem über dieses Projekt informieren wird. „Einsamkeit ist kein Phänomen, das nur Ältere betrifft. Immer wenn sich das Leben gravierend ändert, entsteht zunächst Einsamkeit“, betont Heike Bayer, Leiterin des „Geschäftsbereichs 1 – (Familien-)Bildung“ beim Diakonischen Werk Husum, und damit verantwortlich für das Mehrgenerationenhaus. „Viele Einsame können regelrecht verlernen zu sprechen“, weist Gudrun Andresen auf den Ernst der Lage hin. Oftmals sei gerade der Eintritt in das Rentenalter eine Zäsur zum Bilanzieren des eigenen Lebens: Einerseits als Rückschau, andererseits mit einem Blick auf die Zukunft: „Was bleibt mir noch?“ Drei Personen begleitet sie – unabhängig voneinander – zu verschiedenen Veranstaltungen: zu Konzerten, Vorträgen, städtischen Events, aber auch zur Marktandacht in der Marienkirche. Pro Stunde wird ein Beitrag von fünf Euro fällig: „Damit ist diese Alltagshilfe abgegolten.“ Eine Kilometerpauschale entsteht, sofern die Begleitung weiter entfernt stattfinden soll. Wer sich begleiten lassen möchte, kann sich mit dem Mehrgenerationenhaus unter der Telefon-Nummer 04841-2153 in Verbindung setzen.

Zum Foto „Besuchen – Begegnen – Begleiten“ im Rahmen des Projekts „Alltagshilfen“ mildern Barbara Wilkens, Ingrid Lenz-Wellmann und Gudrun Andresen (von links) manche Einsamkeiten ab.

Foto Sonja Wenzel

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Offenes Wohnzimmer „Spiele“ geht in die Sommerpause

Das offene Wohnzimmer – Spiele im Mehrgenerationenhaus Husum, Woldsenstr. 47 pausiert in den Sommerferien und lädt ab Dienstag, 11.09.2018 von 15:00-17:00 Uhr wieder zum gemeinsamen Spielen ein. Keine Anmeldung notwendig

Miniclub der Ev. FBS Husum freut sich auf neue Kinder!

In unserem Miniclub in Husum, Woldsenstr. 47 sind nach den Sommerferien freie Plätze zu vergeben. Eltern und ihre Kinder ab 1 Jahr treffen sich einmal in der Woche, um zusammen mit der Kursleitung zu singen, zu spielen, zu basteln und zum Austausch. Die Kinder machen in der Gruppe erste soziale Erfahrungen.
Anmeldungen im Büro der Ev. FBS Husum unter Telefon 04841-2153.

Offener Babytreff der FBS geht in die Sommerpause!

Der offene Babytreff in Husum pausiert von Juni-August 2018. Ab 28.08.2018 treffen wir uns wieder von 10.45-12.00 Uhr in der Woldsenstr. 47 in Husum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder ist mit seinem Baby von 0-12 Monaten herzlich willkommen!

Wer hat Lust ehrenamtlich bei Wellcome mitzumachen?

Das Wellcome-Team Husum sucht dringend Ehrenamtliche, die jungen Familien ein wenig unter die Arme greifen möchten und wöchentlich 1-2 Stunden mit dem Baby oder älteren Geschwisterkindern verbringen.

Weitere Infos´s finden Sie auch auf der Homepage der FBS unter Projekte oder auch direkt bei der Koordinatorin Sabine Tolkmitt unter 04841 – 2153 oder über husum@wellcome-online.de.

DELFI® – ein Angebot für Eltern und Neugeborene

DELFI®-Kurse unterstützen Eltern, ihre Kinder in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen und zu unterstützen.

Wollen Sie mehr über DELFI® erfahren? Schauen Sie sich doch den kleinen Film der FBS Schleswig an. Auch in der FBS Husum werden laufend neue Kurse für Sie eingerichtet. Rufen Sie uns gerne unter 04841 -2153 an.

 

Offene Demenz Sprechstunde in der FBS Husum

Am Dienstag, 05.06. und 19.06.2018 findet von 17.00 – 18.00 in der Familienbildungsstätte, Woldsenstr. 47 für Menschen mit beginnender Demenz, Angehörige und Interessierte eine kostenfreie offene Demenz Sprechstunde in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft NF statt. Ansprechpartnerin und Anmeldung bei Gudrun Andresen, Tel. 04671-600730. Hier besteht die Möglichkeit sich erste Informationen zum Thema Demenz zu holen, seine eigenen Sorgen und Nöte anzusprechen, sowie Informationen und Hilfsmöglichkeiten in Nordfriesland zu erhalten.

 

Gruppe für Menschen mit beginnender Demenz und Angehörige in Husum

Die Gruppe trifft sich am Freitag, 08.06.2018 ( jeden 2. Freitag im Monat) von 15.00 – 17.00h in der Familienbildungsstätte Husum, Woldsenstr. 47.

Ein kostenfreies Angebot der lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Husum in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft NF. Ansprechpartnerin und Anmeldung bei Gudrun Andresen, Tel. 04671-600730. Wir entwickeln gemeinsame Aktivitäten und unternehmen auch Ausflüge. Die Gruppe entscheidet selbstbestimmt und wird fachlich begleitet. Wir setzen uns gemeinsam mit der Erkrankung Demenz auseinander, können uns vertraulich austauschen, uns gegenseitig verstehen und Tipps geben. In der Gruppe kann neuer Mut geschöpft und das gemeinsame Erleben und die Freude als stärkend erlebt werden.