Internationale Tänze starten ab 12.08.2019

Tanzen ist eine der besten Möglichkeiten, geistige und körperliche Aktivität zu trainieren und zu bewahren. Die Kreis- und Reigentänze aus dem Schatz unterschiedlicher Kulturen sind für jedes Alter und jede Leistungsstufe ein ideales Mittel dafür. Helga Gauss leitet seit vielen Jahren Tanzkreise. Am Montag, dem 12. August beginnt sie in Husum einen neuen Kurs in der Familienbildungsstätte Husum, Woldsenstraße 47. Die Tanzstunden finden jeweils Montags um 14.30 bis 15.30 Uhr im 14tägigen Rhythmus statt.Sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene sind herzlich willkommen, miteinander die vielfältigen Tänze, Musikstile und Rhythmen aus aller Welt kennen zu lernen.

Weitere Informationen bei Helga Gauss (Tel.: 04841-7793885) oder im Büro der FBS.

Altbewährtes verbunden frischen Ideen im Gemeindehaus von Sankt Marien

Der Husumer Volksmund nutzt vielfach die Bezeichnung „Altenbegegnungsstätte“ für das Gemeindehaus von Sankt Marien; nun liegt seit dem 01. Mai  diesen Jahres – nach zweijähriger behutsamer Vorbereitung – die Einrichtung in der Trägerschaft des Diakonischen Werks Husum und ist dort im Bereich „Bildung und Begegnung für alle Generationen“ angesiedelt. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass im Programm des Gemeindehauses Neues mit Altbewährtem so kombiniert und zusammengefügt wird, dass sich hier alle Besucherinnen und Besucher wiederfinden. Seniorenarbeit findet nicht nur im Gemeindehaus von Sankt Marien statt, sondern auch in den anderen Gemeindehäusern der Kirchengemeinde Husum und im Mehrgenerationenhaus“, erläutert Bereichsleiterin Heike Bayer.

Freuen sich auf eine fruchtbringende Arbeit: Maike Hein (l.) und Lisa Rüsch

„Ich freue mich darauf tragfähige Netzwerke zu errichten und darüber, die kommunikativen Prozesse und Strukturen zu entwickeln, die sich mit vielen unterschiedlichen Personen und Akteuren ergeben“, sagt Lisa Rüsch, gebürtige Husumerin mit Großstadterfahrung. Sie ist als Krankheitsvertretung zuständig für die Koordination und Gestaltung der Angebote „von und für“ Senioren. Auch Maike Hein ist gebürtige Husumerin – und sogar in der Marienkirche getauft worden. Aktuell ist sie unter anderem für die Verwaltung zuständig, kümmert sich aber darüber hinaus intensiv als „Servicestelle für Senioren“ um die Belange der Teilnehmenden im Rahmen des Programms. „Ich freue mich, Ansprechpartnerin sein zu können, höre gern zu und stehe mit Rat, Tat und Begleitung zur Verfügung“, erklärt sie und weist auf die Sprechstunden im Gemeindehaus St. Marien (Norderstraße 2) hin. „Diese Gemeindehäuser und das Mehrgenerationenhaus gehören zusammen zu einem großen Ganzen“, erläutert Heike Bayer. Es gehe nicht mehr um ein Programm, das in einem bestimmten Gebäude stattfinde, sondern um eine enge Verzahnung der Stätten in einem neuen Kontext: Eine Idee beziehungsweise ein verbindender Geist, der trotz unterschiedlicher Orte Zusammengehörigkeit manifestiert. Diese Idee wird durch den neu konstituierten Mehrgenerationen-Beirat unterstützt. Der Beirat setzt sich aus Mitgliedern der Kirchengemeinde Husum, dem Diakonischen Werk Husum, dem Seniorenbeirat der Stadt Husum und Ehrenamtlichen der Einrichtungen zusammen. Den Vorsitz hat Pastor Friedemann Magaard übernommen. Der Mehrgenerationen-Beirat begleitet den Geschäftsbereich 1 „Bildung & Begegnung für alle Generationen“ und legt in den ersten zwei Jahren den Fokus auf die Gestaltung der Seniorenarbeit in Husum. „Wir haben eine hohe Kooperationsbereitschaft von allen Akteuren erfahren“, sagt sie. Sie dankt den vielen ehrenamtlich wirkenden Menschen: „Die Arbeit wird durch sie getragen – nicht nur als Teilnehmende, sondern auch als aktive Mitgestaltende. Sie haben über einen langen Zeitraum das Angebot teilweise über eigene Netzwerke autark aufrechterhalten.“ Darüber hinaus gilt ihr Dank der Kirchengemeinde Husum als Kooperationspartner sowie der Stadt Husum für die Förderung.

Doppelkopf und Café in der Norderstraße

Senioren treffen sich wieder im offenen Bereich im Gemeindeshaus St. Marien Husum in der Norderstraße 2, um sich regelmäßig am 2. und 4. und gegebenenfalls auch am 5. Mittwoch im Monat  von 14.30 -17.30 Uhr zum gemeinsamen Kaffee trinken und bei Lust und Laune zum Doppelkopf spielen zu treffen.

Das nächste mal wird sich am 26.06.2019 getroffen.

Offene Demenz Sprechstunde in Husum

Am Dienstag, 14.05. und 28.05.2019 (jd  2. und 4. Dienstag im Monat) findet von 17.00 – 18.00 in der Familienbildungsstätte, Woldsenstr. 47 für Menschen mit beginnender Demenz, Angehörige und Interessierte eine kostenfreie offene Demenz Sprechstunde in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft NF statt. Hier besteht die Möglichkeit sich erste Informationen zum Thema Demenz zu holen, seine eigenen Sorgen und Nöte anzusprechen, sowie Informationen und Hilfsmöglichkeiten in Nordfriesland zu erhalten. Ansprechpartnerin und Anmeldung bei Gudrun Andresen, Tel. 04671-600730.

 

Ziehen an einem Strang: Die Altenbegegnungsstätte geht in die Trägerschaft des Diakonischen Werks Husum

Volker Schümann, Adelheit Marcinczyk, Arndt Schultz, Marketta Wessler, Friedemann Magaard und Heike Bayer (v.l.n.r.)
Volker Schümann, Adelheit Marcinczyk, Arndt Schultz, Marketta Wessler, Friedemann Magaard und Heike Bayer (v.l.n.r.)

Zwei Jahre hat die gründliche Vorbereitung gedauert, jetzt ist es in „trockenen Tüchern“: Die Trägerschaft der Altenbegegnungsstätte wechselt zum 1. Mai von der Kirchengemeinde Husum auf das Diakonische Werk Husum (DW). „Zu Anfang wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die überlegt hat, wie Synergieeffekte besser ausgenutzt und Angebote günstiger organisiert beziehungsweise gebündelt werden können“, sagte Volker Schümann, Geschäftsführer des DW in einem Pressegespräch. „Wir haben ein Konzept erarbeitet, um Senioren und Seniorinnen die Vielzahl unterschiedlicher Angebote optimal unterbreiten zu können“, erklärte Marketta Wessler von der Kirchengemeinde Husum.

„Leben ohne Einsamkeit“ – so lautet das Motto des Gesamtkonzepts, das das „Herzstück“ des organisatorischen Umbaus bildet. Aber: „Einsamkeit ist keine Altersfrage“, betonte Adelheit Marcinczyk, Leiterin des Geschäftsbereichs „Arbeit und Soziales“ beim DW. Die jahrelange Tätigkeit der Arbeitsgruppe „habe den Blick geweitet“, fügte die Leiterin des Geschäftsbereichs „Bildung und Begegnung für alle Generationen“, Heike Bayer an:  „Das Angebot ist eher generationenübergreifend und bringt verschiedene Altersgruppen zusammen.“ Die Kirchengemeinde und das Diakonische Werk Husum sind zwar zwei unterschiedliche Organisationsformen; bei der Konzeptarbeit haben die Kooperationspartner aber viele wertvolle Gemeinsamkeiten entdeckt und werden zukünftig noch effektiver zusammenarbeiten. Wichtig für das Innenverhältnis ist, dass die Kirchengemeinde Husum im „Mehrgenerationenbeirat“ weiterhin „am Ball“ bleiben wird und dort den Vorsitz erhält. Im Außenverhältnis ändert sich gar nichts: für die Angebotsnutzer ist die neue Trägerschaft eher eine verwaltungstechnische Angelegenheit von untergeordnetem Belang. Es bleibt alles wie bisher; möglicherweise gibt es sogar positive Veränderungen durch zusätzliche Gruppen und Angebote, durch frische Ideen und neue Schwerpunkte. „Die Neukonzeption der Altenbegegnungsstätte findet viel Zustimmung in der Bevölkerung“, so der Pastor von Sankt Marien, Friedemann Magaard. Da sich beide Bereiche – Kirchengemeinde und Diakonisches Werk – in ihrer Arbeit aufeinander beziehen, leuchte der Trägerwechsel den Menschen ein.
„Es ist keine freudlose Fusion“, brachte er es auf den Punkt.

 

Neuer Babytreff in Viöl

Die Ev. Familienbildungsstätte bietet in Kooperation mit dem Familienzentrum in Viöl ab Donnerstag, 25.04.2019 einen Babytreff für Eltern mit ihren Baby´s im Alter von 0-12 Monaten an. Unter der Anleitung von Denise Volquardsen werden Finger- und Singspiele vorgestellt sowie u.a. über Beschäftigungsideen für die Kleinsten gesprochen. Getroffen wird sich jeweils donnerstags von 9.00 – 10.30 Uhr im Lorenz-Jensen-Haus, Markt 1 in Viöl. Teilnahmebetrag EUR 3,- pro Treffen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen im Familienzentrum Viöl unter der Telefonnummer 04843-2055143 oder in der Ev. Familienbildungsstätte unter 04841-2153.

 

Ohne Kristallkugel, aber mit Expertise – Zukunftskonferenz in Tönning

Am 27.02.2019 veranstaltete das in Tönning neu gegründete Familienzentrum im Diakonischen Werk Husum eine Zukunftskonferenz im Rathaus in Tönning. Die Zukunftskonferenz startete mit einer großen Anzahl von Teilnehmer*innen aus den verschiedensten Bereichen.

Die Zukunftskonferenz begann mit einer kurzen Vorstellung der Gastgeberinnen und dem Konzept „Familienzentrum“. Ein Familienzentrum soll keine Konkurrenz für vorhandene Einrichtungen sein, sondern ein Dach für vorhandene Angebote und eine Brücke zwischen Familien und sozialen Trägern. Hier soll dem sozialraumorientierten methodischen Prinzip der Koordination und Kooperation Rechnung getragen werden.

Noch ein neues Projekt, noch dazu wieder ein befristetes Projekt, noch eine weitere Sitzung? Ein weiteres Netzwerk? Dieses konnte nicht abschrecken. Im Gegenteil: viele verschiedene Einrichtungen, Institutionen und Multiplikator*innen folgten der Einladung. Vom Jugendbeauftragten der Polizei, Vertreter*innen vom Jugendhilfeträger Kompass, dem Eingliederungshilfeträger U18 IUVO, Jugendamt, Nis-Puk-Kindergarten, der Tafel Tönning, der Suchtberatung, der Beratungsstelle FRAU & BERUF, der Stadtbücherei Tönning, dem dänischen Kindergarten, der Stadtmanagerin aus Friedrichstadt, dem Seniorenbeirat, dem Mars-Skipper-Hof, um nur einige zu nennen.

Gemeinsam die Zukunft, die Lebenswelt gestalten, Ziele entwickeln, dafür trafen sich die Experten und Fachleute. Denn die geballte Fachkompetenz benötigt keine Kristallkugel um zu sehen, was gebraucht wird. Sie muss einfach nur gehört werden.

So wurde in verschiedenen Gruppenarbeiten herausgearbeitet, welche Altersgruppe, unter Berücksichtigung der Bedarfe der gesamten Familie welche Bedarfe aufweist. Das Ergebnis ist für alle Gruppen der Kinder und Jugendlichen von 0 bis 14 Jahren gleich: Betreuung! Passende, niedrigschwellige, zuverlässige, sozial verträgliche Betreuung und (Freizeit-) Angebote vor Ort. Aber auch Beratungsangebote und Informationen einerseits zu vorhandenen Angeboten und der familiären Infrastruktur wie Spielplätze, JuZ, sozialen und geselligen Angeboten und andererseits zu Bildungs- und Teilhabegutscheinen. Zu guter Letzt wurde Bedarf an infrastrukturellen Verbesserungen aufgezeigt, allen voran die Verbesserung des ÖPNV und der Radwege

Ämterlotsin im Diakonie- Zentrum in Tönning

 

„Es fällt Ihnen schwer, das „Behördendeutsch“ zu verstehen?“, dann bietet die Ämterlotsin Christine Koch ehrenamtliche Hilfe für Menschen, die bei Behördengängen oder dem Ausfüllen von Anträgen Schwierigkeiten haben.

Die Ämterlotsin unterstützt und ggf. begleitet bei Behördengängen, ist behilflich bei der Vorbereitung der Behördengänge, unterstützt beispielsweise bei der Sortierung der Unterlagen und hilft beim Ausfüllen des Antrages.

Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos und absolut vertraulich. Die Ämterlotsin hilft bei Behördengängen und bietet keine Rechtsberatung oder Rechtsvertretung an!

Die Beratung findet vierzehntägig mittwochs (in den ungeraden Wochen) von 10.00 – 12.00 Uhr im Diakonie-Zentrum, Johann-Adolf-Str. 7-9 in Tönning statt.

Gerne nach telefonischer Anmeldung unter 01523/7074439!

Gruppe für Menschen mit beginnender Demenz und Angehörige in Husum

Die Gruppe trifft sich am Freitag, 09.11.2018 (jeden 2. Freitag im Monat) von 15.00 – 17.00h in der Familienbildungsstätte Husum, Woldsenstr. 47.

Ein kostenfreies Angebot der lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Husum in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft NF.Ansprechpartnerin und Anmeldung bei Gudrun Andresen, Tel. 04671-600730. Wir entwickeln gemeinsame Aktivitäten und unternehmen auch Ausflüge. Die Gruppe entscheidet selbstbestimmt und wird fachlich begleitet. Wir setzen uns gemeinsam mit der Erkrankung Demenz auseinander, können uns vertraulich austauschen, uns gegenseitig verstehen und Tipps geben. In der Gruppe kann neuer Mut geschöpft und das gemeinsame Erleben und die Freude als stärkend erlebt werden.