DELFI® – ein Angebot für Eltern und Neugeborene

DELFI®-Kurse unterstützen Eltern, ihre Kinder in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen und zu unterstützen.

Wollen Sie mehr über DELFI® erfahren? Schauen Sie sich doch den kleinen Film der FBS Schleswig an. Auch in der FBS Husum werden laufend neue Kurse für Sie eingerichtet. Rufen Sie uns gerne unter 04841 -2153 an.

 

Fit in 1. Hilfe am Kind

Erste Hilfe am Kind extra für Großeltern vermittelt die Versorgung von Verletzungen sowie lebensrettende Sofortmaßnahmen am Kind und ist von Interesse für alle Menschen, die Kinder betreuen. Es wird zum Beispiel über Brüche, Schock, Atemprobleme, Vergiftungen und Wiederbelebung gesprochen, aber auch über Erkrankungen im Kindesalter und den notärztlichen Bereitschaftsdienst, der bei Fragen Hilfe leistet.

Der Kursabend findet am 22.November von 17.00 – ca 20.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Husum, Woldsenstr. 47 statt. Anmeldungen unter 04841/8292009 oder 04841/2153.

Großeltern 2.0

Wir bekommen ein Enkelkind! Ich werde Pate oder Patin! Vieles hat sich verändert … Werdende Großeltern und Paten erhalten alle wichtigen Informationen rund ums Baby, die Säuglingspflege, das Babyhandling und Ernährung am 16.11.2019 von 10.00-13.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Husum, Woldsenstr. 47. Die Vorbereitung auf die neue Rolle macht Spaß und weckt die Vorfreude. Bei Interesse kann zusätzlich auch der 1. Hilfe-Kurs am Kind extra für Großeltern angeschlossen werden.

Bei Interesse freuen wir uns auf Anmeldungen in der Servicestelle Senioren  04841 / 8292009 oder per E-mail unter seniorenarbeit@dw-husum.de

 

Mein Apple iPad – Angebot für Senior*innen

Ein neuer Kurs läuft in der FBS Husum, Woldsenstr. 47 ab dem 12.11-17.12.2019 von 14.00-15.30 Uhr an. Der Kursinhalt gestaltet sich an den Interessen und Fragen der Teilnehmer, die ihr iPad kennenlernen und nutzen möchten. Schwerpunktmäßig ist der Kurs für Senioren und deren Fragen gedacht. Anmeldungen unter 04841 -2153 im Büro der Familienbildungsstätte Husum.

 

Nächster Halt Entenhausen- zu Gast bei den Enten und Gänsen am Holmer Siel

Am Freitag den 25.Oktober 2019  laden wir herzlich alle Senior*innen zur Erkundung der Vogelwelt – mit Schwerpunkt auf den dort rastenden Enten und Gänsen. Wir treffen uns um 10.00 Uhr am Holmer Siel beim Parkplatz neben dem Cafe` „zum Strandkorb“ . Das Ende ist mit ca. 11:30 Uhr festgesetzt.  Wer möchte darf gern sein Fernglas mitbringen!

Bei Fragen gerne Maike Hein aus der Seniorenarbeit unter Telefon: 04841-8292009 anrufen.

Babytreff in der Familienbildungsstätte öffnet wieder die Türen

Ab Dienstag, 22.10.2019 von 10.30-12.00 Uhr findet wieder der offene Babytreff für Baby´s im Alter von 0-12 Monaten statt. Sabine Otto möchte mit den Eltern in den Austausch kommen und bietet erste Finger-und Singsspiele sowie Beschäftigungsmöglichkeiten an. Am 05. und 12.11.2019 wird die Kinderkrankenschwester Birgit Heuer zusätzlich über das Kinästhetik Infant Handling berichten, bei dem nur durchs Tragen, Aufnehmen, Hinlegen, Wickeln, An- und Ausziehen die Bewegungsabläufe und Sinneswahrnehmung eines Babys gefördert werden können. Nebenbei gibt’s noch ein paar Tipps und Tricks bei Bauchschmerzen. Ohne Anmeldung in der FBS Husum, Woldsenstr. 47.

 

Infoveranstaltung zur ersten Hilfe am Kind

In der Diakonie Tönning, Johann-Adolf-Str. 7-9 findet am Samstag, 26.10.2019 von 10.00-13.00 Uhr ein Kurs zur ersten Hilfe am Kind statt. Verbrennungen, Verbrühungen, Sturz- oder Schnittverletzungen sind bei Kindern keine Seltenheit. Jenny Kondoch von der DLRG gibt Anleitungen zu ersten Hilfsmaßnahmen bei kleinen Unfällen im Haushalt.

Anmeldungen im Familienzentrum Tönning, Therese Zink unter Tel. 04861-6175718 oder 0151-65472260 oder familienzentrum-toenning@dw-husum.de

Familiennetzwerkkonferenz für Menschen mit beginnender oder bestehender Demenz

IMG_0001

Zum Foto:

Angelika Lies und Rüdiger Voß mit dem Plakat, das für das Konzept „Familiennetzwerkkonferenz“ entworfen wurde.

 

Menschen mit beginnender oder bereits bestehender Demenz brauchen besondere Unterstützung. Diese ist nicht immer einfach aus dem Ärmel zu schütteln. Doch steht mit der „Familiennetzwerkkonferenz“ eine wertvolle, kommunikative und lösungsorientierte Methode zur Verfügung, um mit einvernehmlichen, gemeinschaftlichen Entscheidungen von Demenz betroffenen Personen zur Seite zu stehen. Dieses ungeheuer kraftvolle Instrument ist seinerzeit in Neuseeland entwickelt worden. Es ist wissenschaftlich unterlegt und erfährt auch hier immer mehr an Bedeutung. An der Konferenz können Familienmitglieder beteiligt sein, aber auch Pflegedienste, Freunde oder Nachbarn: „Sie müssen einen Bezug zu der von Demenz betroffenen Person haben oder sich für sie verantwortlich fühlen. Neutrale Moderatoren und Moderatorinnen geben der Konferenz eine Struktur. Sie informieren alle Konferenzteilnehmenden und arbeiten gemeinsam mit ihnen die Ziele heraus“, formulieren es die Diplom-Sozialpädagogin Angelika Lies und Rüdiger Voß, Diplom-Sozialpädagoge und Diplom-Pädagoge. Beide gehören zu einem fünfköpfigen Team aus Moderatoren und Moderatorinnen, das beim Mehrgenerationenhaus des Diakonischen Werks Husum angesiedelt ist: „Diese Aufgabe passt gut hierher, denn wir sind an der Schnittstelle tätig. Außerdem ist der Bedarf da – wir bekommen immer wieder Anfragen von Familien“, so die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses, Heike Bayer.

Wichtig bei einer Familiennetzwerkkonferenz ist, dass auch die von Demenz Betroffenen selbst mit dabei sind und sich einbringen können: „Diese Menschen sind dabei sehr aufmerksam“, wissen Rüdiger Voß und Angelika Lies aus Erfahrung. Letztere ist zweite Vorsitzende der Alzheimer-Gesellschaft Nordfriesland und hat dieses Projekt „ins Rollen“ gebracht: Über die Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ sind Finanzmittel bereitgestellt worden: „Wir sind auf die Suche nach Kooperationspartnern gegangen und haben das Mehrgenerationenhaus des Diakonischen Werks Husum gewinnen können“, freut sich Angelika Lies.

Familiennetzwerkkonferenzen können aus sich selbst heraus eine ganz eigene Atmosphäre entfachen: Sind es einerseits oftmals die auf den ersten Blick „klein“ erscheinenden Beiträge aus der Runde der gleichberechtigten Teilnehmenden, die entscheidend weiterhelfen, so entsteht andererseits ein „Entwicklungsklima“ für neue Ideen, für Enthusiasmus und die Kraft, Altes aufzubrechen und Neues anzuschieben. „Die moderierenden Personen wecken die Initiative auf ganz natürliche Weise. Sie wahren absolute Neutralität, begegnen allen auf Augenhöhe und tragen keine Lösungsverantwortung, denn die Lösungen entwickeln die Konferenzteilnehmenden so, wie sie sie auch mit Leben füllen können“, beschreibt es Rüdiger Voß.

Einkaufen, gemeinsam spazieren gehen, Unterhaltung und Spiel: In erster Linie geht es darum, von Demenz betroffene Menschen in ihrem gewohnten und vertrauten Umfeld zu halten. Die Familiennetzwerkkonferenz kann in einem neutralen Raum im Mehrgenerationenhaus oder in privatem Rahmen stattfinden. Sie wird vom Moderator oder der Moderatorin einberufen und terminiert. Der erste Brückenschlag kommt über Multiplikatoren zustande: Das sind jene, die den entsprechenden Kontakt zu der jeweiligen Familie haben. Ist in der Konferenz gesprächsweise ein Gesamtbild der Situation entwickelt und die konkrete Problemstellung herausgearbeitet worden, sind alle Teilnehmenden dazu aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten, der hilfreich ist: „Das ist die Konkretisierung des Machbaren, das in einem Klima der Verbindlichkeit herausgearbeitet wird“, so Rüdiger Voß. Wer Interesse hat sich als Moderator oder Moderatorin schulen zu lassen, oder auch Familien, die Bedarf an einer Netzwerkkonferenz haben, können sich unter der Telefon-Nummer 04841-2153 an die Familienbildungsstätte/das Mehrgenerationenhaus wenden.

von Sonja Wenzel

Café International startet wieder

Café International ist ein Begegnungscafé für Familien aus unterschiedlichen Kulturen und Kontinenten, die in gemütlicher Runde ins Gespräch kommen möchten. Es wird sich ab 07. November 2019 an jedem 1. und 3. Donnerstag im Monat von 15.00-17.00 im Mehrgenerationenhaus Husum in der Woldsenstr. 47 getroffen. Dalal und Flora aus der Fachstelle Migration begleiten den Nachmittag in diesem Jahr. Kinder dürfen gerne mitgebracht werden – eine Anmeldung ist nicht notwendig.